«Magisches Basilikum»

 

«Basilikum: Mehr als nur ein schmackhaftes Topic für

Tomaten und Mozzarella!»

Gastbeitrag v. Jutta A. Lotz-Hentschel 

 

Jutta A. Lotz- Hentschel ist seit 2002 Eigentümerin der Praxis "Ansavita" in Darmstadt und beschäftigt sich - neben der forensischen Psychologie - mit den Themenbereichen ganzheitlich-psychologische und lebensphilosophische Beratung, integrales Life- Management & Personal- Training sowie holistische Bewusstseinsentwicklung.

 

Sie ist ausserdem Mitglied bei Xing und engagiert sich dort im Moderatoren-Team der geschlossenen Gruppe "Hochsensibilität und Hochbegabung: Wege zu einem neuen Bewusstsein"

 

Kürzlich teilte sie mir mit: «Nach nunmehr 14 Jahren ausschließlicher Arbeit mit Menschen in meiner Praxis, ist es an der Zeit meine persönliche Kurs- Korrektur vorzunehmen. Ich werde zu meinen Wurzeln zurückkehren, und das was mich schon seit Jahren begeistert und das ich mit Hingabe und Leidenschaft pflege, bereits vor längerer Zeit ein Stück weit mit meinem Blog ins Leben gerufen habe, zukünftig erheblich intensivieren und das ist meine Arbeit als Schriftstellerin und Autorin!»

 

Ich freue mich sehr darüber, dass sich Jutta A. Lotz-Hentschel spontan bereiterklärte, meinen Blog mit einem Gastbeitrag zu bereichern.

 

Website: www.juttalotz-hentschel.de

Blog: www.praxisansavita.com

  

 

Basilikum, auch Basilie, Basilienkraut oder Königskraut genannt, ist uns vor allem als Gewürzpflanze bekannt. Besonders zusammen mit Tomaten

entfaltet es ein unvergleichliches Aroma.

 

Doch Basilikum ist ebenfalls  eine Heilpflanze, denn es stärkt nicht nur die Verdauungsorgane, sondern beruhigt auch die Nerven, lindert Migräne und leistet gute Dienste in der Frauenheilkunde.

 

In welchen Fällen Basilikum aber auch noch äusserst hilfreich ist, wusste ich bisher allerdings nicht. Lesen Sie mal – Sie werden überrascht sein!

 

Magisches Basilikum

 

It´s magic: Ich musste feststellen, auch das weite Feld der Psychologie (… und offensichtlich auch ich persönlich) muss noch viel lernen! Wer bislang das Kräutlein Basilikum lediglich als unverzichtbares und wohlschmeckendes Beiwerk zu Tomaten und Mozzarella kannte, hinkt nach neuesten Erkenntnissen, wie auch ich, offensichtlich weitgehendst unwissend und hoffnungslos, aufgrund völlig fehlendem Basis- Wissen, hinterher!

 

Ein jeder dürfte in der Vergangenheit schon einmal die Begriffe Burn- Out(chronische Überforderung), Bore Out (chronische Unterforderung), Stress und/oder Mobbing, wenn nicht persönlich erlebt, so doch zumindest gehört haben. Betroffene begeben sich in der Regel, aufgrund ärztlicher Empfehlung, nach dem sie ihre körperlichen Symptome einigermaßen im Griff haben und wieder einigermaßen geradeaus laufen können, in psychologische, bzw. psychotherapeutische Behandlung.

 

Nach neuesten (pseudo- und grenz-) wissenschaftlichen Erkenntnissen wird diese sich zuweilen im Bereich der persönlichen Odyssee bewegenden Reise durch die unterschiedlichsten Arzt- und Therapeuten- Praxen, angefangen vom sonst bei Grippe und Magen-/ Darmbeschwerden zuständigen Hausarzt, bis hin zu Internisten, Hals- Nasen- Ohren- Spezialisten, Neurologen, Psychologen, Psycho-Analytikern, bzw. Psychotherapeuten nicht mehr notwendig sein, denn man kann dem ganzen jetzt bereits vorbeugen und sehr effizient und zielgerichtet entgegenwirken.

 

Nachdem auch ich in meiner Praxis eine Vielzahl von Klienten berate und coache, die unter den oben beschriebenen Beschwerden bis hin zu Seelen- Qualen oftmals bereits seit Jahren zutiefst leiden, muss auch ich mir nunmehr eingestehen: Ich hinke offensichtlich neuesten Erkenntnissen im Hinblick auf die heilerischen und therapeutischen Möglichkeiten, respektive Präventivmaßnahmen dieser mittlerweile nahezu zur Volksseuche gewordenen Leiden hoffnungslos hinter! An dieser Stelle schon mal ein schuldbewusstes „Mea Culpa!“ angesichts meiner augenscheinlichen

Unwissenheit!

 

Es klingt so einfach und selbstverständlich, ich wundere mich über mich selbst, dass ich auf dieses so universell einsetzbare und dabei so probate und einfache (Haus-) Mittel nicht selbst gekommen bin. Keinesfalls möchte ich meinen Lesern und selbstverständlich auch meinen Praxis- Klienten diese mehr als revolutionäre Erkenntnis und Methode vorenthalten.

 

Man nehme also hierzu:

– einen Topf Basilikum (bevorzugt aus der Bio- Abteilung des ortsansässigen Supermarktes!)

– eine durchgefärbte schwarze (Um Gottes Willen, bloß keine andere Farbe verwenden. Man weiß ja nie was passiert!) Kerze plus passendem Kerzenhalter

– eingetrocknetes Lorbeerblatt (Kennen Sie ja sicherlich auch noch als Zutat zu selbstgemachtem Rotkraut!)

– eine kleine Flasche reines Lavendelöl (das, wonach Oma immer schon so schlimm roch!)

– Küchenpapier, Mörser, Streichhölzer und einen kleinen Stoffbeutel (Die Farbe und Beschaffenheit des Stoffs scheinen hierbei völlig irrelevant zu sein!)

 

… und jetzt kommt´s: Bei abnehmendem Mond (… und bitte nur dann!) zupfen Sie zur Mittagszeit (Bloß nicht früher oder aber später!) die frischen Blättchen von der Basilikum- Pflanze liebevoll ab; diese werden dann auf dem Küchenpapier zum Trocknen ausgelegt (… aaah ja, dafür braucht man das also. Ich muss da selbst ganz genau mitlesen, um Ihnen bloß nichts falsches zu raten, was unangenehme oder schlimmere Folgen nach sich ziehen könnte. Sicher ist sicher, denn hier geht´s ja offensichtlich nicht nur um belanglose Pillepalle!) Bloß nicht in der Sonne trocknen (Davor wird ganz dringend abgeraten!), dafür lieber einen nicht ganz so heißen und trockenen Ort auswählen. Nach ca. 1-2 Tagen sind die Basilikumblättchen getrocknet und das Ritual kann beginnen. Also, Ihr Lieben, auf geht´s frohgemut und vor allen Dingen mit ganz viel Mut und Enthusiasmus! Irgendwie, finde ich, gehört das unbedingt dazu und schaden kann´s meines Erachtens ganz bestimmt nicht! Es ist ja schließlich „Magic!“.

 

Schaffen Sie eine ruhige und entspannte Atmosphäre und weihen Sie die schwarze Kerze (Bitte nochmals: Bloß keine andere Farbe verwenden, damit auch wirklich nichts schief gehen kann. Da wird immer wieder drauf hingewiesen, also scheint es wirklich immens wichtig zu sein!) mit dem Lavendelöl. Das geschieht, indem man einen Tropfen des Lavendelöls auf die Fingerspitzen der rechten Hand gibt und die in der linken Hand befindliche (Also nochmals dringend zur Erinnerung: Nur auf eine schwarze Kerze!) Kerze vom Kerzenende bis zum Docht hin sanft damit bestreicht. Nach jedem Strich mit den Fingerspitzen dabei die Kerze um eine Viertelumdrehung weiter drehen und das ganze insgesamt 4x wiederholen. Dazu muss man offensichtlich wissen: Das viermalige Wiederholen steht für die vier Elemente; danach ist die Kerze aktiviert und magisch aufgeladen. It´s schon ein bisschen grusel- magic! Das mögen jedoch nur die ganz Unwissenden, wie mich, so empfinden; für echte Kenner und Hardliner der Ritual- Szene scheint das fast normal zu sein. Wer sich jetzt spätestens noch nicht wie eine echte Hexe fühlt, hat meiner Meinung nach selbst schuld! Inwieweit sich hier ein edler Zauberstab á la Bibi Blocksberg und ein passendes Gewand förderlich auswirken könnten, wurde mir leider vorenthalten, aber schaden kann´s mit Sicherheit nicht! Solche Extra- Zutaten müssen sich doch irgendwie über´s Internet bestellen lassen. Mein Tipp: Einfach mal googeln! Ach übrigens, sorry, das vergaß ich in meiner Begeisterung ganz zu erwähnen: Das Magic- Ritual scheint sich eindeutig besser für meine weiblichen Geschlechtsgenossinen zu eignen, als für Männer. Die Betriebsanleitung liest sich eindeutig und unzweifelhaft „weiblich“, also offensichtlich nur oder weitgehendst für Mädels geeignet oder dann besonders wirksam. Meine Überlegung hingegen: Vielleicht neigen aber auch Frauen eher zu solch einem Budenzauber und Männer denken da ganz praktisch in Richtung „Ich schlag meinem Gegner bei Gelegenheit und wenn´s draußen dunkel ist einfach komplett die Zähne ein!“ etwas reduzierter und weitaus pragmatischer!

 

Und weiter geht´s: Jetzt die Kerze im Kerzenhalter befestigen und anzünden. Als nächstes dann das Lorbeerblatt und die getrockneten Basilikumblätter in den Mörser geben und mit dem dazu gehörigen Stößel fein zermahlen. Unbedingt darauf zu achten ist, dass Sie den Mahlvorgang nur links herum ausüben (Ich weiß zwar nicht, was passiert, wenn Sie sich in der Richtung irren sollten, aber lassen wir´s einfach besser, nehmen es einfach mal so hin und denken an dieser Stelle nicht weiter drüber nach!) Während Sie die Blättchen also links (!!!) herum zermahlen, muss folgender Zauberspruch 9x (Oh mein Gott, geht´s vielleicht auch noch öfter?!) laut (!!!) aufgesagt werden (Hier empfehle ich dringend eine Strichliste zu führen, das scheint nämlich enorm wichtig zu sein. Und bitte, das ist jetzt nur so ein merkwürdiges und unerklärliches Gefühl von mir und steht nicht in der Bedienungsanleitung: Keinesfalls dabei lachen, bloß nicht und unter keinen Umständen!). Also, Mädels, gehen wir´s mal ganz mutig gemeinsam mit dem Gefühl des echten Profis an:

  

Aus Neid wird Liebe, aus Hass Harmonie!

Den Zauber ich schmiede, so stark wie noch nie!

Du königlich Gewächs vereinst Dich nun, mit dem Erfolg für all mein Handeln und Tun!

Wend ab von mir böse Menschen schnell, damit mein Leben wird lichtvoll und hell!

So sei es, so sei es, so sei es!“

 

Das Ganze fühlt und hört sich jetzt aber schon ein bisschen gruselig und grenzwertig an, gell? … und bitte: Bloß keinen zuhören lassen! Es reicht schon völlig, dass Sie solch einen geballten Schwachsinn überhaupt aussprechen, das müssen jetzt nicht auch noch Dritte mit anhören. Und weil´s so prickelnd und schön gruselig ist, war es jetzt auch das noch lange nicht. Da kommt nämlich noch etwa ganz entscheidendes, denn jetzt muss das Zeug ja auch schließlich zum Front- Einsatz kommen, um endlich Wunder bewirken zu können.

  

 Also: Nachdem die Blättchen jetzt sicherlich so fein wie Puderzucker sind (Immerhin muss der Spruch ja 9x dabei aufgesagt werden und bitte, ganz wichtig, nicht einfach nur mal nebenbei so herunterleiern, sondern hierfür ein bisschen Ernsthaftigkeit und Pathos in die Stimme legen, immerhin geht´s hier auch um was!), wird dieses (Das ist jetzt nicht mehr einfach nur Lorbeer und Basilikum, nein, wir haben ja jetzt magisches hex- hex gemacht!) „magisch aufgeladenes“ Pulver in das Stoffbeutelchen gefüllt.

 

 

Dringend empfohlen wird, niemandem, wirklich, wirklich absolut niemandem, ganz egal was auch passiert und sei es die Androhung schwerer Folter, von Ihrem magischen Ritual zu erzählen. Man sollte lt. Empfehlung solche Dinge besser für sich behalten, damit die Rituale (Wie, da gibt´s noch mehr davon? Die kenne ich ja noch gar nicht!) ihre Wirkung voll und ganz entfalten können. (Ganz vertraulich unter uns gesagt: Erzählen Sie von dem Budenzauber Ihrem Psychologen, bzw. Psychotherapeuten, wird er Sie aller Wahrscheinlichkeit nach mit der Diagnose „wahnhafte Paranoia“ und einer Anfangsdosis von 5mg Haloperidol in die geschlossene Psychiatrie einweisen!)

 

Jetzt brauchen Sie ganz viiiel Zeit und Geduld: Die Kerze muss bis ganz zum Schluss vollständig abbrennen; bloß nicht auspusten, das soll angeblich den Kerzengeist verschrecken und ihn infolge dessen stinksauer machen. Ich persönlich habe diesen Typen zwar auch noch nicht kennengelernt, aber auf jeden Fall hört sich das ganze schon mal sehr bedrohlich und gefährlich an. Ergo: Das gesamte Procedere kann also dauern und dauern und nochmals dauern! Aber wir sind ja noch jung, knackig und Hexen sind ja angeblich unsterblich und für die Ewigkeit gemacht. Wir haben also daher durchaus die benötigte Zeit und Muse und mit einem Tässchen frischem Kaffee im Anschlag stehen wir das ganze auch noch durch … Schließlich dient das ganze ja einem wichtigen und höheren Ziel und Zweck und bitte, was ist schon Zeit?

 

Ist die Kerze dann endlich nach einer gefühlten Ewigkeit vollständig abgebrannt, gehen wir jetzt lässig in Aktion, um das Ding zu rocken. Das „magisch aufgeladene“ Pulver, schon bei dieser Bezeichnung kriege ich persönlich Gänsehaut, kommt jetzt endlich zum Einsatz. Also all Ihr widerlichen Mobber, nervtötenden Stressoren und ekelhaften Kotzbrocken dieser Erde gut aufgepasst und schon mal vorsorglich die Ohren angelegt; Ihr seid jetzt mehr als überreif und gehört schon bald der Geschichte und Historie an, denn wir blasen zur ultimativen Attacke! Gegenwehr absolut sinn- und zwecklos!

 

So gehen Sie weiter vor: Sobald Sie am nächsten Morgen das Haus in Richtung Arbeitsplatz verlassen, unbedingt das Säckchen mit dem „magisch aufgeladenen“ Pülverchen mitnehmen (Bloß nicht vergessen, denken Sie lieber dabei an die bevorstehende magische Schlacht und den Schlagabtausch mit Ihren bisherigen und in Kürze vergangenen Widersachern. In einen Krieg zieht man ja schliesslich auch nicht unbewaffnet und schwenkt schon beim ersten gefallenen Schuss die weisse Kapitulations- Flagge!) Empfohlen wird an dieser Stelle, etwas früher als sonst am Arbeitsplatz zu erscheinen, damit Sie noch etwas Ruhe haben, das Wundermittel im Raum zu verteilen. Sie sollten jetzt also bereits das Frühaufstehen fest einplanen, das Pulver muss nämlich jeden (!!!) Tag angewandt werden, damit es auch wirklich dauerhaft wirkt und das funktioniert dann folgendermaßen:

 

Etwas von dem „magisch aufgeladenen“ Pulver in die Handflächen geben und in Gedanken sagen: „Du lichtvolles Pulver, verbreite Dich schnell, damit in diesen Räumen die Schwingung wird hell!“ Wow, was für eine krasse Kampf- Ansage! Klingt das nicht irgendwie nach ultimativem Sieg auf allen Ebenen und echtem Befreiungsschlag? Das macht doch irgendwie so richtig was her … So in etwa muss sich Harry Potter gefühlt haben, wenn er Lord

Voldemort gegenübersteht, um ihn mit Schwung dahin zurück zu schicken, wo er hergekommen ist. Einfach grandios und unbesiegbar! Übrigens: Kaum zu glauben, was das Gefühl der Machtergreifung doch persönlich verändert, hat man erst einmal die richtigen Waffen zur Hand!

 

 … und jetzt starten wir den General- Angriff: Ein wenig von dem magischen Zauber-Pülverchen von der Handfläche in den Raum pusten, und jetzt bloß keine Skrupel an dieser Stelle. Die Putzkolonne kommt schließlich jeden Abend und saugt und wischt Staub, also bloß keine Hemmungen! Angeblich soll man sofort, neben dem durchdringenden Basilikumduft (Was ich definitiv für durchaus möglich halte!) eine gravierende positive Veränderung der Energie und Schwingung erfahren und vor allen Dingen spüren! Wooow, was für ein Knaller- Effekt ungeahnten Ausmaßes … Einfach nur magic!

 

Das Kraut plus Lorbeerblatt soll negative Energien sofort blitzartig abwenden und die reine, pure Herzensliebe anziehen. Treffen also Ihre nervigen Kollegen ein, sollten diese Sie mit einem locker- flockigen und für Sie völlig ungewohnten „Einen wundervollen und berauschenden guten Morgen, meine Lieben!“ fröhlich pfeifend mit Sonnenschein im Gesicht begrüßen und Sie anschließend in die betriebseigene Kantine zum Kaffee einladen (Das wäre übrigens an deren Stelle jetzt spätestens der Moment, an dem ich misstrauisch werden würde!). Angeblich sollen lt. Bedienungsanleitung für das Pülverchen Hektik und Stress sofort rapide abnehmen und bisherige Mobber und Kotzbrocken, denen Sie lieber ganz weit aus dem Weg gegangen sind, zu Ihren besten Kumpels forever mutieren, Sie nie mehr die Mittagspause freiwillig oder gezwungenermassen alleine in der Kantine am Tisch in der hintersten Ecke verbringen müssen, Ihnen nie mehr eine undurchdringliche Mauer der Ablehnung seitens mobbender Kollegen und Kolleginnen gegenübersteht, Ihr Vorgesetzter, bisher ein mehr als cholerischer und profilneurotischer Kotzbrocken der Extra- Klasse, Ihnen nur noch lobend ob Ihres selbstlosen täglichen Arbeitseinsatzes anerkennend auf die Schulter schlägt und Sie sofort für die nächste Gehaltserhöhung und Beförderung vorschlägt, und Sie die bereits vor langer Zeit geschriebene innere Kündigung im internen mentalen Shredder versenken können! Mal ehrlich: Das hört sich doch wirklich nach zukünftig fast schon paradiesischen Zuständen an, nicht wahr?!

 

Ich habe zwar das Ganze noch nicht durchgezogen, aber ich bin wirklich maßlos beeindruckt und habe sofort auf meinem Einkaufszettel Lorbeerblätter, frisches Basilikum, Lavendelöl und eine schwarze Kerze, durchgefärbt versteht sich,notiert. Ich habe zwar keine mobbenden Kollegen, keinen echten Kotzbrocken als Chef und zu meiner Praxis gehört auch keine Kantine, aber sicher ist sicher, das ziehe ich jetzt auch in meiner Praxis radikal und konsequent voll durch. Man weiß ja nie, was einem so alles begegnet und „positive vibrations“ haben ja immer was!

 

Was enorm bemerkenswert ist: Das „It´s magic- Pülverchen“ soll angeblich auch besonders gut gegen den bösen Blick helfen! Aaah ja, also universell

einsetzbar! Da einem der aber nicht nur in geschlossenen Räumen, ganz besonders von dem chronisch übellaunigen Kollegen in der Ecke gegenüber und Kotzbrocken- Cheffe zuteil wird, stellt sich für mich die logische Frage, wie bewerkstelligt man das mit dem „Pülverchen in die Luft blasen“ auf der Straße ohne dabei unangenehm aufzufallen? Praktikable Vorschläge hierzu werden gerne entgegengenommen!

 

Mein ganz persönliches Fazit: Auch wenn hier streckenweise eine ganz wichtige und wesentliche Erkenntnis zur Behandlung und Prävention von Stress- Symptomen, zum Burn Out- und/oder Bore Out- Syndrom oder aber Mobbing bisher an mir vorbei gegangen sein sollte, werde ich auch weiterhin sicherheitshalber in meiner Praxis Beratungen zum Thema „Nie mehr Opfer!“ und „Wege aus der Opferhaltung!“anbieten. Auf jeden Fall, sicher ist sicher und man weiß ja nie, werde ich zukünftig all meinen Klienten und ratsuchenden Mandanten die Rezeptur für das „It´s magic- Pülverchen“ in die Hand drücken. Schließlich bin ich immer und grundsätzlich gegenüber neuesten Erkenntnissen und themenbezogener Weiterbildung überaus aufgeschlossen und das Wohl meiner Klienten liegt mir generell sehr am Herzen! It´s magic!

(Quelle/Ritual: Magazin „Zukunftsblick“, Ausgabe 08/2010)