Präpositionen und ihre Tücken

 

 

"Das Leben ist wie die Grammatik:

Die Ausnahmen sind

häufiger als die Regeln."

Remy de Gourmont

 

Kleine Repetition: Präpositionen (Präp.)– das wissen Schreiberlinge – sind

unselbstständig und kommen nur zusammen mit einem zugehörigen Wort (einer zugehörigen Wortgruppe) vor, dessen (deren) Kasus sie bestimmen.

 

(Präposition + zugehöriges Wort = Präpositionsgefüge). Die Präposition gibt das Verhältnis an, in dem das zugehörige Wort (die zugehörige Wortgruppe), meist ein Substantiv oder ein Pronomen, zu anderen Ausdrücken im Satz steht.

 

In der Regel steht die Präposition vor dem zugehörigen Wort, sie kann aber auch auf dieses folgen oder es umschliessen:

 

  • In der Stadt
  • Der Ordnung halber
  • Um des Geldes willen

 

Präpositionen zwingen dem zugehörigen Wort (der zugehörigen Wortgruppe) einen Kasus auf:

 

 

  • Den Dativ – seit einem Jahr
  • Den Akkusativ – gegen den Schmerz
  • oder den Genitiv – während des Essens

 

 

 

Die meisten Präpositionen verlangen immer den gleichen Kasus. Einige aber erfordern verschiedene Kasus.

 

Einen hilfreichen Überblick bietet «Lernpfad Grammatik und Rechtschreibung»

 

Präpositionen, die den Genitiv verlangen sind eine grosse Fehlerquelle. Sie werden nämlich häufig mit dem Dativ verwendet.

 

Bastian Sick ist dieses Problem in seinem Buch «Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod» humorvoll angegangen.

 

 

Doch bei mir ist es nicht nur der Kasus, der mir gelegentlich Probleme bereitet. Nicht selten brüte ich nämlich ebenfalls darüber, welche Präposition die richtige ist.

 

Und offenbar stehe ich mit dieser Schwierigkeit gar nicht so alleine da. Was mich übrigens sehr beruhigt.

 

Wertvolle Hilfe habe ich "in Notfällen" dann auch schon auf der Seite

«Sprachschach. Über Sprache nachgedacht.» gefunden.

 

 

 

Quelle: Verschiedene Unterlagen aus meiner Ausbildung bei der AKAD

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