So bin ich und das macht mich stark

 

Ich lese gerne und ich besitze ziemlich viele Bücher. Romane und Krimis sind zwar in meinen Regalen nur dann vertreten, wenn deren Handlung mystisch angehaucht ist oder wenn der Autor interessante historische Hintergründe in seine Geschichte einbaute. Dafür gehören mir unter anderem einige berühmte Werke aus der Weltliteratur sowie etliche religiöse Texte. Auch Literatur zur Quantenphysik, Mystik und Spiritualität sowie Psychologie und Philosophie und Abhandlungen anderer Themen bereichern meinen Bücherschatz.

 

Einige der Bücher, das muss ich gestehen,  habe ich nur angelesen und bereits kurz vor oder nach der Mitte wieder weggelegt. Weil ich sie sehr schnell «durchschaut» hatte. Andere jedoch haben mir schon durch ihren Titel neue Erkenntnisse versprochen und ihr Versprechen dann auch gehalten.

 

In den meisten Büchern tauchen für mich Erfahrungen und Stimmungen auf, die mir vertraut sind, die ich aber nicht in den Alltag integrieren kann. Meine Mitmenschen finden ohnehin schon, dass ich zu viel denke! Ja, ich denke gerne und ich liebe es,  in meinem Denken alles, was ich kennenlerne und erlebe, zu neuen Mustern und Bildern zu verknüpfen. Ich bin nämlich hochsensibel. Dass ich das weiss, verdanke ich Elaine Aron.

 

Sie gab meinem «Anders-Sein» einen Namen, als sie Mitte der 90er Jahre einen Test entwickelte. Gerade mal 27 Fragen umfasste dieser, sollte

aber aufzeigen, ob wir hochsensibel veranlagt sind. Der Test wurde meines Wissens inzwischen zwar um einige Fragen erweitert, die Möglichkeit, nach deren Beantwortung nicht als hochsensibel zu gelten, ist jedoch noch immer kaum möglich.

 

Ich habe vor Elaine Aron, welche die Hochsensibilität als psychologisches Syndrom erstmalig wissenschaftlich erforschte, grosse Achtung. Aber ich finde es sehr schade, dass HS-Coaches, Psychologen, Therapeuten und vor allem Betroffene nicht auch eigenständige Forschungen oder Recherchen zu diesem Thema betreiben. Mir scheint, diese ruhen sich lieber auf dem Etikett hochsensibel aus und nehmen die Hochsensibilität als Entschuldigung für alles.

 

Und gerade dies steht meiner Meinung nach in massivem Widerspruch zu den typischen Eigenschaften von Hochsensibilität - nämlich sehr tief über alles nachzudenken, alles sehr ernst zu nehmen und sich selbst immer zu reflektieren.

 

Aus diesem Grunde habe ich auf Facebook das Profil  «Wege zu einem neuen Bewusstsein» eröffnet.

 

Denken Sie auch gerne nach? Haben Sie Interesse an einem Austausch mit Gleichgesinnten? Dann stellen Sie mir bitte eine Freundschaftsanfrage! Ich freue mich auf Sie!

 


 

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